Erstkommunion feiern in Affing — der Sonntag, der lang wird
Weißer Sonntag heißt: volle Kirche, volle Verwandtschaft, und ein Kind, das um vier Uhr nachmittags immer noch aufgeregt ist.

Die Erstkommunion ist für viele Familien die größte Feier zwischen Taufe und Hochzeit. Und sie hat eine Eigenheit, die alle anderen Anlässe nicht haben: Der Termin steht nicht frei zur Wahl.
Warum früh reservieren hier wirklich zählt
Die Kommunionsonntage liegen in einer Pfarrei jedes Jahr auf denselben Wochenenden im Frühjahr. Das heißt: An genau diesen zwei, drei Sonntagen wollen alle Familien der Umgebung gleichzeitig essen gehen.
Wer im März anruft, telefoniert einer Absage hinterher. Wer im Herbst davor anruft, hat die freie Wahl.
Das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite, deshalb steht er weit oben.
Der Sonntag ab 11 Uhr
Kommuniongottesdienste sind am Vormittag. Danach wird vor der Kirche fotografiert, und dann will eine hungrige, festlich angezogene Gesellschaft irgendwo hin.
Bei uns beginnt der Sonntag um 11 Uhr. Keine Wartezeit, kein Überbrücken, kein Kind im weißen Kleid, das zwei Stunden nichts zu tun hat.
Wo eine Kommunionsgesellschaft am besten sitzt
Kommunionfeiern sind meist größer als Taufen — Paten, Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins.
Ab etwa 25 bis rund 80 Personen ist die Bock Alm im obersten Stock die richtige Wahl. Ein eigener, abgeschlossener Raum: Es darf eine Rede gehalten werden, es dürfen Geschenke überreicht werden, und die Kinder dürfen laut sein, ohne dass jemand schaut.
Bis etwa 20 Personen reservieren wir einen Bereich in der Gaststube.
Bei schönem Wetter ist der Biergarten eine Überlegung wert — im Frühjahr allerdings mit Plan B im Haus, den wir immer mit einplanen.
Das Kind ist der Mittelpunkt, nicht die Deko
Was eine Kommunionfeier praktisch braucht:
- Einen Platz für die Geschenke. Es werden mehr, als man denkt.
- Kleinere Portionen für Kinder. Ohne Diskussion, ohne Aufpreisdebatte.
- Bewegungsfreiheit. Kinder halten keine drei Stunden auf einem Stuhl aus. Im eigenen Raum ist das kein Problem, sondern normal.
- Einen Ablauf, der nicht zu eng getaktet ist. Es dauert immer länger als geplant.
Das Essen vorher abstimmen
Ab etwa zwanzig Personen legen wir zwei bis drei Gerichte vorher fest. Das ist der Grund, warum alle gleichzeitig ihr Essen bekommen und es warm ist.
Bewährt hat sich für einen Kommunionsonntag: ein Braten, etwas Vegetarisches, eine leichtere Variante. Unverträglichkeiten und vegane Gäste bitte bei der Anmeldung nennen — dann ist es eingeplant statt improvisiert.
Kaffee, Torte und der Nachmittag
Fast jede Familie bringt die Kommunionstorte selbst mit. Das gehört dazu, und wir stellen uns nicht quer — sag es nur vorher, dann ist Platz dafür da.
Kaffeespezialitäten und hausgemachtes Eis haben wir im Haus. Das Eis ist erfahrungsgemäß der Moment, in dem auch die Kinder wieder am Tisch sitzen.
Der typische Ablauf
- ab 11 Uhr: Ankunft, Sekt, Fotos
- gegen 12 Uhr: Essen
- Nachmittag: Geschenke, Kaffee, Torte
- später Nachmittag: die Ersten gehen, der Rest bleibt sitzen
Die meisten Kommunionfeiern enden zwischen fünf und sechs. Und das Beste: Ihr müsst nichts aufräumen.
Häufige Fragen
So früh wie möglich. Die Kommunionsonntage im Frühjahr sind in der ganzen Umgebung dieselben, deshalb sind die Lokale an diesen Tagen als Erstes ausgebucht.
Habt ihr sonntags mittags geöffnet?Ja, sonntags ab 11 Uhr. Man kommt direkt aus der Kirche, ohne Wartezeit dazwischen.
Gibt es kleinere Portionen für Kinder?Ja, selbstverständlich. Sag uns vorher, wie viele Kinder dabei sind.
Können wir die Kommunionstorte mitbringen?Ja, sprich es bitte vorher kurz mit uns ab. Dann stehen Platz, Teller und Kuchenheber bereit.
Kommunionsfeier anfragen
Die Kommunionstermine sind jedes Jahr dieselben Wochenenden — wer früh anfragt, hat die Wahl. 08207 1733.
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